Killa
von Alberto Muenala
Ecuador, 2017
zusammenfassung
Ein Foto und ein Zeitungsartikel, die zu einem ungünstigen Zeitpunkt erscheinen, bilden den Auftakt zu einer Geschichte über Liebe, Rassismus und Verfolgung, in deren Mittelpunkt die Beziehung zwischen einer Journalistin (Alicia) und einer Kichwa-Fotografin (Sayri) steht. Als ein indigener Anführer die Verteidigung einer Gemeinde gegen ein Bergbauunternehmen auf sich nimmt, führt seine Entschlossenheit zu einer persönlichen Konfrontation mit einem korrupten hochrangigen Regierungsbeamten, was Auswirkungen auf das Leben von Alicia und Sayri haben wird. Die Standpunkte des Regierungsbeamten und des indigenen Anführers zeigen zwei unterschiedliche Lebensauffassungen. Dem Beamten geht es um Entwicklung, während der Anführer für den Schutz der Natur kämpft. Das Paar und die Gemeinschaft werden den Preis für den Ausgang dieser Konfrontation zahlen.
über die/den regisseur*in
Alberto Muenala ist ein Kichwa-Filmemacher aus Ecuador, der sich für die Stärkung des indigenen Kinos und des audiovisuellen Erzählens in ganz Lateinamerika einsetzt. Er studierte Filmkunst an der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko (UNAM) und hat einen Master-Abschluss in Forschung, Kunst und Bildwissenschaften von der Universidad Andina Simón Bolívar in Ecuador.
Er ist Gründer der RUPAI Corporation und Mitbegründer der Kollektive ACAPANA und RUNACINEMA. Zu seinen Filmen gehören Mother Earth Speaks, Yapallac, In the Name of All Lives sowie Killa, haben internationale Anerkennung gefunden und wurden an Orten und auf Festivals wie dem MoMA, dem National Museum of the American Indian, dem Sundance Film Festival und dem Yamagata International Documentary Film Festival gezeigt.
Neben seiner Arbeit als Regisseur hat Muenala zahlreiche Film- und Fernsehprojekte produziert. Sein zweiter Spielfilm, Das Herz der Erde (Allpamamapak Shunku), befindet sich derzeit in der Postproduktion.