Haiti: Der Weg in die Freiheit
von Arnold Antonin
Haiti, 1975
zusammenfassung
Dieser Film ist der erste haitianische Spielfilm. Er wurde 1974 gedreht und zeichnet den Kampf des haitianischen Volkes um Freiheit nach – von der Ankunft von Christoph Kolumbus bis zur Diktatur von Jean-Claude Duvalier. Historische Persönlichkeiten wie Rodolphe Moïse, Ulrick Jolly und Justin Castera, die inzwischen alle verstorben sind, rufen zur Einheit beim Wiederaufbau des Landes auf. Mit einzigartigen Aufnahmen von Terror und Widerstand bietet der Film eine Analyse, die auch heute noch auffallend aktuell ist. Er wurde eine Zeit lang in Paris vertrieben von Les Cahiers du Cinéma.
über die regisseur*innen
Arnold Antonin (geboren 1942 in Port-au-Prince, Haiti) ist ein haitianischer Filmregisseur, der sowohl innerhalb als auch außerhalb Haitis für sein soziales, politisches und kulturelles Engagement bekannt ist. Für sein Lebenswerk wurde er 2002 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes mit dem Djibril-Diop-Mambety-Preis geehrt. 2007, 2009 und 2011 erhielt er beim FESPACO in Ouagadougou den Paul-Robeson-Preis für den besten Film der afrikanischen Diaspora. Zudem erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen auf Festivals für seine Dokumentar- und Spielfilme. Von 2005 bis 2009 war er Präsident des haitianischen Filmemacherverbands (AHC).