Bewegungen zur Befreiung
Programmbeschreibung
Dieses Programm beschäftigt sich mit verschiedenen Formen menschlicher Bewegungen, die für die Zeit in dem besetzten afrikanischen Land relevant sind. Die Filme nutzen die Kamera als Werkzeug, um gestohlene Gegenstände aus Afrika auszugraben, die Frauen zu dokumentieren, die vehement für die Rechte der Frauen gekämpft haben, historische Ereignisse zu rekonstruieren sowie Erinnerungen an die Kolonisierung und die nachfolgenden Folgen neokolonialer Kämpfe einzufangen, die viele junge Menschen dazu zwingen, ihr Leben zu riskieren, um die Sahara zu durchqueren und nach Europa zu gelangen.
über den Kurator
Jacqueline Nsiah ist Mitglied des Auswahlkomitees der Berlinale und Ko-Kuratorin des Africa Film Festival Cologne. In der Vergangenheit war sie u. a. für das Cambridge African Film Festival und das Festival do Rio tätig. Sie war Co-Direktorin und Kuratorin des afrikanischen Filmfestivals UHURU in Rio de Janeiro und Programmgestalterin für Film Africa in London. Jacqueline Nsiah war Projektmanagerin für eine Filmplattform am Goethe-Institut und Mitglied des Auswahlkomitees des Berlinale-Forums für die letzten vier Ausgaben sowie Ko-Kuratorin des Sonderprogramms "Fiktionsbescheinigung". Sie erhielt ihren M.A. in visueller und medialer Anthropologie von der Freien Universität Berlin und einen B.A. in Afrikanistik und Politik von der SOAS University in London.
Belgien / Senegal / Burkina Faso, 2019, 1h 3m
Burkina Faso, Oktober 2014. Was viele nicht zu träumen gewagt hatten, ist eingetreten. Das Volk von Burkina Faso hat der Herrschaft von Blaise Compaoré ein Ende gesetzt. Der Rapper Smockey, Mitglied von Balai Citoyen, ist einer der Architekten dieses Wandels, des Sieges der Utopie über die Realität.
Ghana, 2023, 10m
Nach einigen Jahren der Auseinandersetzung mit einer psychischen Störung, die ihm Teile seines privaten und beruflichen Lebens geraubt hat, findet Fofo zu seiner wahren Liebe zurück: Dem Kino.
DR Kongo / Belgien, 2022, 14m
Die Filmemacher Paul Shemisi und Nizar Saleh reisen aus der Demokratischen Republik Kongo nach Deutschland, um ihren neuen Film vorzuführen. Bei einer Zwischenlandung in Angola werden sie am Flughafen aufgehalten, weil die Fluggesellschaft nicht glaubt, dass ihre Dokumente echt sind.
Senegal, 2008, 26m
Der Schrei des Meeres handelt vom Kampf einer Mutter, Yaye Bayam Diouf, die ihren einzigen Sohn in einem Einbaum (oder Boot) auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln verlor.
Ghana, 2022, 1h 1m
Dieser Dokumentarfilm stellt die Auffassung in Frage, dass der Aktivismus ghanaischer Frauen in Bezug auf existenzielle und politische Fragen jüngeren oder "westlichen" Ursprungs ist.
Angola, 2015, 1h 40m
Der Dokumentarfilm Independence entstand aus dem Bedürfnis heraus, die Geschichte (und die Geschichten) der Teilnehmer am Kampf um die Befreiung Angolas zu bewahren.