Los Cimarrones (Die Geflüchteten)
von Dami Saínz
Kuba, 2021
zusammenfassung
In der Nacht befindet sich Orestes in einem dichten Tropenwald, wo er mit einer Machete wütend nach seinem jüngeren Bruder Damián sucht. Orestes entdeckt, dass sein Bruder mit einem anderen Mann Sex hat. Was dann passiert, wird das Leben der Brüder für immer verändern.
über die/den regisseur*in
Dami Saínz ist eine kubanische Filmemacherin, die rund zehn Kurzfilme gedreht hat, die auf internationalen Filmfestivals wie Havanna, Fribourg, Ficunam, Documenta Madrid und Xposed ausgewählt und ausgezeichnet wurden. Ihre Filme setzen sich mit der afrokubanischen und LGBTQ-Kultur auseinander. Seit 2018 organisieren und kuratieren sie den Cineclub CUIR, ein unabhängiges Projekt für Filmausstellungen in Kuba mit einer klaren queeren, feministischen und antirassistischen Vision.
Sainz schloss sein Studium an der Universität der Künste in Havanna, Kuba, und an der EICTV mit einem Diplom in Dokumentarfilmregie ab. Sainz studierte auch an der Mel Hoppenheim Film School in Montreal und an der Abteilung Cinema du Réel der HEAD Genève. Dami Sainz hat als Regisseur, Cutter und Produzent von Dokumentarfilmen in Kuba, Kanada, der Schweiz und Spanien gearbeitet und mit Projekten der bildenden Kunst wie Galleria Continua, Ludwig Foundation und Citta de L'Arte zusammengearbeitet.
Seit 2016 unterrichtet und berät Saínz im Bereich Dokumentarfilm bei EICTV und wurde außerdem als Professor an die Ludwig Foundation in Kuba und an Altos de Chavón in der Dominikanischen Republik eingeladen.