Laila auf der Brücke
von Elizabeth Mirzaei und Gulistan Mirzaei
Kanada, Afghanistan, 2018
Streaming-Regionen: global
zusammenfassung
Der Film ist eine zutiefst persönliche Perspektive auf die globale Suchtepidemie und folgt der Liebesgeschichte einer Frau, Laila Haidari, die gegen physische Bedrohungen, den Widerstand der Regierung und den Abzug der internationalen Gemeinschaft aus Afghanistan kämpft, um ihr Zentrum am Leben zu erhalten.
über die regisseur*innen
Elizabeth Mirzaei zog 2007 als freiwillige Fotografie-Ausbilderin des AINA Photojournalism Institute nach Kabul, wo sie ihren zukünftigen Ehemann, Gulistan Mirzaei, kennenlernte. Gemeinsam führten sie Regie bei Filmen für Al Jazeera English, zuletzt bei Für Sardar: Der afghanische Journalist. Elizabeth war Regisseurin und Kameramann bei dem BBC-Film The Killing of Farkhunda, der für einen Royal Television Society Award nominiert wurde, und Kameramann bei der Emmy-nominierten Dokumentation What Tomorrow Brings. Ihre Kurzfilme wurden auch auf der Osloer Konferenz über Frauenrechte, der Internationalen Afghanistan-Konferenz in London und auf dem Global Citizen Festival im Central Park, New York, vor 60 000 Zuschauern gezeigt. Als Mutter eines Kleinkindes ist sie erstaunt, wie viel einfacher es ist, ein Baby zu bekommen, als einen Dokumentarfilm fertigzustellen.
Gulistan Mirzaei wurde in Afghanistan geboren und verbrachte einen Großteil seines Lebens als Flüchtling im Iran. Als die Taliban 2001 fielen, kehrte Gulistan nach Kabul zurück und arbeitete als Assistent des Chefredakteurs bei der einzigen unabhängigen Zeitung des Landes, Kabul Weekly. Er wurde von dem preisgekrönten afghanischen Regisseur Siddiq Barmak (Osama) betreut und arbeitete als Line Producer für Voice of America. Gulistan war Co-Regisseur von Dokumentarfilmen für das Programm Witness von Al Jazeera und arbeitete mit dem Tiziano Project zusammen, um Schüler einer Kabuler High School im Filmemachen zu unterrichten. Im Jahr 2014 wurde Gulistan für seinen ersten Dokumentarfilm Laila at the Bridge mit dem IDFA Bertha Fund ausgezeichnet. Der Film wurde 2017 auch mit dem Gucci-Tribeca Documentary Fund ausgezeichnet. Als neuer Einwanderer in den Vereinigten Staaten versucht er erneut, sein Zuhause zu finden.