Die haitianische Trilogie: Una Sola Sangre

von Esery Mondesir

Kanada/Kuba, 2018

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Dokumentarfilm, 40m

Streaming-Regionen:  global

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zusammenfassung

Durch Momente der Arbeit, des Ausruhens und des Feierns zeichnet der Film ein tiefgründiges Porträt einer Familie, eines Viertels und einer Nation. (Jesse Cummings)

Obwohl sie die Heimat ihres Vaters erst in ihrem sechsten Lebensjahrzehnt (und nach den Dreharbeiten zum Film) wiedersehen, ist die Familie Galde und ihre soziale Stellung in Kuba seit langem von ihrer haitianischen Herkunft geprägt - eine Identität, die sie und ihre Kinder im Laufe von Mondesirs großzügigem und intimen Dokumentarfilm auf verschiedene Weise verhandeln.

über die regisseur*innen

Esery Mondesir ist ein in Haiti geborener und in Toronto lebender künstlerischer Filmemacher. Er arbeitete als Gymnasiallehrer, Buchgestalter und Gewerkschaftsorganisator, bevor er 2017 einen MFA in Filmproduktion an der York University (Toronto) erhielt. In seiner Arbeit setzt er sich kritisch mit modernen soziopolitischen und kulturellen Phänomenen auseinander, um unsere Gesellschaft von ihren Rändern her zu betrachten. Motiviert durch seine eigene Diaspora-Erfahrung, schöpfen Mondesirs Filme aus dem kollektiven Gedächtnis, offiziellen Archiven, volkstümlichen Aufzeichnungen und dem Alltag, um Migration und Exil als Orte der Identitätsbildung und des kulturellen Widerstands zu erkunden. Seine Arbeiten wurden in Kanada und international gezeigt. Im Jahr 2016 erhielt er den Lawrence Heisey Graduate Award in Fine Arts und 2017 den Paavo and Aino Lukkari Human Rights Award des Centre for Research on Latin America and the Caribbean der York University.

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