Ein Beduinentag
von Nabil Maleh
Syrien, 1981
zusammenfassung
Ein Beduinentag gibt einen intimen Einblick in das tägliche Leben der Beduinen, eine Lebensweise, die oft missverstanden und fälschlicherweise in ein einheitliches Bild der arabischen Gesellschaft gepresst wird. Durch ruhige Beobachtung und unverfälschte Details enthüllt der Film eine nomadische Existenz, die von Bewegung, Tradition und tiefer Verbundenheit mit dem Land geprägt ist. Losgelöst vom Rhythmus des städtischen Lebens entfaltet sich die Welt der Beduinen als eine lebendige Kultur, die ihre eigenen Werte, ihr eigenes Tempo und ihre eigene Identität bewahrt.
über die regisseur*innen
Nabil Maleh ist ein Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent, Maler und Dichter.
Er gilt als der Vater des modernen syrischen Kinos.
Er erwarb seinen Master-Abschluss an der Filmhochschule FAMU in Prag und hat mehr als 1.000 Artikel, Kurzgeschichten, Essays und Gedichte veröffentlicht. Er ist Autor und Regisseur von 120 Kurz-, Experimental- und Dokumentarfilmen und 12 Spielfilmen, darunter ‘The Extras’ und ‘The Leopard’. Er wurde auf internationalen Filmfestivals mit mehr als 60 Preisen ausgezeichnet, darunter mehrere Preise für sein Lebenswerk. Mehrere seiner Filme stehen auf dem Lehrplan internationaler Filmschulen, und er hat an vielen Universitäten, Zentren und Vereinigungen Filmregie, Schauspiel, Schreiben und Ästhetik gelehrt, darunter die Universität Austin in Texas und die University of California in Los Angeles.