CINELOGUE
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aktuelles Programm:
bis Herbst 2022

Kino nach der Befreiung

Das Cinelogue-Debütprogramm Kino nach der Befreiung zelebriert Arthouse-Filme, die nach dem Ende der direkten kolonialen Herrschaft entstanden sind. In dieser Zeit nutzten viele BIPOC-Filmemacher*innen in ehemals kolonialisierten Ländern das Kino als Werkzeug für den sozialen und kulturellen Wiederaufbau, um ihre Handlungsmacht und Selbstbestimmung wiederherzustellen.

Alle Filme bieten einen ersten, unverfälschten Blick auf die Lebensrealitäten von Gesellschaften, die durch koloniale Gewalt innerlich und äußerlich zerrüttet wurden. Die Filme aus neu gewonnener künstlerischer Freiheit erforschen Fragen der Dualität, des Selbst und des Anderen, durch die laufende Suche nach individueller und kollektiver Handlungsfähigkeit.

Mit der Präsentation dieser Filme in einem Programm, möchte Cinelogue das koloniale Konzept des Nationalstaates überwinden und betonen, dass das fortlaufende Projekt der Dekolonisierung unvollständig bleibt, solange es nach nationalen Identitäten organisiert ist.

 

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01

Tajouj von Gadalla Gubara / Sudan 1977

Der Film gilt als erster sudanesischer Spielfilm und eignet sich für das Genre des Epos, da er auf einer sudanesischen Volkserzählung über die Werte Heldentum, Tapferkeit und Liebe basiert.

mit einem Kommentar von:
Talal Afifi | Autor, Filmkritiker und Gründer der Sudan Film Factory

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02

Borom Sarret von Ousmane Sembène / Senegal 1963

Borom Sarret (Der Wagenfahrer) verfolgt, wie der Name schon sagt, das tägliche Leid von Abdoulaye Ly, einem Wagenfahrer von Beruf. Er ist auf einigen Straßen von Dakar unterwegs, sein Wagen wird von seinem treuen Pferd AlBourakh gezogen.

mit einem Kommentar von:
Ndèye Fatou Kane | Feministin, Autorin und Forscherin für Gender Studies

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